// Gasspürpumpe

 

<font class="bildvon">Gasspürpumpe</font> <br> - Bild 1 von 3 - <font class="bildvon">Gasspürpumpe</font> <br> - Bild 2 von 3 - <font class="bildvon">Gasspürpumpe</font> <br> - Bild 3 von 3 -

 

Bei unserer Gasspürpumpe handelt es sich um eine manuelle Handbalgpumpe, welche die Messung von verschiedensten Schadstoffen in Boden, Wasser und Luft ermöglicht. Diese zeichnet sich durch ihre Robustheit und hohe Genauigkeit, aber auch durch einen sehr geringen Wartungsaufwand, die schnelle Einsetzbarkeit sowie leichte Handhabung aus. Aufgrund Letzteren eignet sie sich daher insbesondere für Messungen an schwer zugänglichen Orten. Hinzu kommt, dass keine Abhängigkeit externer Energieträger besteht, sodass auch der Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ohne Einschränkung möglich ist.
 
Die Funktionsweise des Gerätes ist dabei äußerst simpel. An der Kopfseite der Pumpe werden ein oder auch mehrere Kurzzeitröhrchen eingeführt, welche zur Messung von Momentankonzentrationen bestimmt sind. Der Aufbau der Kurzzeitröhrchen ist abhängig von der jeweiligen Messaufgabe, insbesondere von der zu messenden Substanz (u.a. Kohlenstoffmonoxid, Chlor, Ammoniak, Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff, Salzsäure, Blausäure, etc.) und dem zu bestimmenden Konzentrationsbereich. Zur Messung wird der Pumpenkörper zunächst vollständig zusammengedrückt, wobei die in der Pumpenkammer enthaltene Luft durch das Auslassventil entweicht. Nach der Freigabe des Balges läuft der Saugvorgang durch den entstandenen Unterdruck selbstständig ab. Während der Öffnungsphase des Balges ist das Auslassventil geschlossen, so dass die Gasprobe durch das eingesetzte Test-Röhrchen in die Pumpenkammer strömt. Nach dem vollständigen Öffnen des Pumpenkörpers in seine ursprüngliche Stellung ist der Saugvorgang abgeschlossen. Durch den Kontakt mit einem Stoff reagiert das in dem Röhrchen enthaltene chemische Reagenzsystem und zeigt eine Verfärbung an. Die Höhe der Konzentration des Stoffes wird durch die Länge der Verfärbung angezeigt und kann auf einer Skala direkt abgelesen werden. Um eine Farbveränderung genau zu erkennen, wird das gebrauchte Test-Röhrchen mit einem ungebrauchten Test-Röhrchen verglichen (Vorher- / Nachhereffekt).