// Wärmebildkamera

 

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Auf unserem Hilfeleistungslöschfahrzeug 16/12 führen wir eine für vielfältige Einsatzlagen genutzte Wärmebildkamera der Firma Bullard (Modell Eclipse) mit.
 
Das sich auch im Einsatzgeschehen durch die sehr einfache Bedienung auszeichnende Gerät nutzt es aus, dass jeder Körper, dessen Temperatur über 0 Kelvin (-273,15°C) liegt, Wärmestrahlung aussendet. Diese für den Menschen unsichtbare Wärmestrahlung (auch als Infrarotstrahlung bezeichnet) wäre somit lediglich durch Wärme bzw. Hitze durch unsere Kameraden wahrnehmbar. Durch die Wärmebildkamera wird es jedoch ermöglicht, Wärmestrahlung aufzufangen und diese mittels elektrischer Impulse in ein für den Menschen sichtbares digitales Bild umzuwandeln. Als Farbmodus nutzen wir den sogenannten „weiß-heiß Modus“, welcher warme Bereiche weiß und kalte Bereiche in schwarz darstellt.
 
Großen Nutzen erfahren wir durch unsere Wärmebildkamera in verschiedensten Einsatzlagen.
 
Im Zuge der Brandbekämpfung kann sie beginnend bei der Lagebeurteilung einen schnellen Überblick geben, welche Bereiche durch ein Brandereignis betroffen sind. Zudem lässt sich Wärmestrahlung auf umliegende Objekte und Gebäude erkennen. Ebenso ermöglicht sie es, bei einem Innenangriff bei Nullsicht durch starke Verrauchung eine bessere Orientierung für den Angriffstrupp zu schaffen, was wiederum ein schnelleres Vordringen zum Brandherd zulässt. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Identifikation von Brandherden. So kann frühzeitig eine weitere Ausbreitung vermieden und der Löschangriff wassersparender durchgeführt werden. Ebenso nutzen wir die Wärmebildkamera zur Kontrolle einer Einsatzstelle nach Abschluss der Löscharbeiten, um versteckte Glutnester zuverlässig aufzufinden und letzte Gefahren eines Wiederaufflammens auszuschließen.
 
Des Weiteren können wir die Wärmebildkamera auch im Rahmen der Personensuche, sei es bei der Brandbekämpfung oder auch bei Einsätzen zur Technischen Hilfeleistung, einsetzen, da auch Personen eine Wärmesignatur besitzen und somit lokalisierbar sind.
 
Zuletzt wird es durch die Wärmebildkamera auch ermöglicht, dass bei Gefahrguteinsätzen insbesondere Behälterfüllstände ermittelt, Leckagen festgestellt und Flüssigkeitsbewegungen aufgezeigt werden können.